Presse zum Symposium

Genau vor zwei Wochen wurde um diese Zeit noch hitzig diskutiert: Beim Symposium zum Thema „Neuro-Enhancement in der Bildungs- und Arbeitswelt“ an der Hochschule Darmstadt. Auch danach bleibt die Fragestellung aktuell – die lokalen Medien „Darmstädter Echo“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ haben das Symposium aufgegriffen und die Diskussion nochmal thematisiert. Eine Zusammenfassung:

 

 

Selbstoptimierung – Mit Ritalin fit für die Prüfung?“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Am 4. November wurde hier der Bericht zum Symposium veröffentlicht, der, anders als die Überschrift vermuten lässt, vertiefend auf die Studien und Zahlen rund um das Thema eingeht. Das Besondere: Aufgegriffen werden auch ethische Bedenken. Vielleicht ja, weil während der Veranstaltung kritisiert wurde, dass genau diese Aspekte in den Medien häufig zu kurz kommen.

Lesenswert sind auch die Kommentare zum Artikel. Manche Leser äußern sich besorgt, „Gerhard Schmidt“ rät: „Liebe Studentinnen und Studenten: Lasst die Finger von dem Zeug.“ Abiturient „Anton Teuer“ fordert Doping-Kontrollen vor den Prüfungen und gesteht: „Das Einzige was mich davon abhält ebenfalls dieses Mittel einzunehmen sind moralische Bedenken, die viele andere aber oft nicht haben! Die Möglichkeit gesundheitlicher Konsequenzen ist man oft bereit in Kauf zu nehmen.“ Diese und viele andere spannende Meinungen verbergen sich in der Kommentar-Spalte unter dem Artikel der FAZ.

 

Im „Darmstädter Echo“ erschien der Beitrag „Von Risiken und Nebenwirkungen – mit einem Projekt widmet sich die Hda dem Thema Gehirndoping.“ Anschaulich wird hier erklärt, worauf das Projekt „NEIBA“ abzielt und was sich Projektleiterin Nicola Erny davon verspricht. „Gehirn-Doping“ als aktuelle Fragestellung – gespickt mit einem kurzen ethischen Denkanstoß von Thomas Damberger. Die anderen Referenten werden leider nicht erwähnt, auch weitere Diskussionspunkte des Symposiums sucht man vergebens. Mit einem kurzen Infokasten zum Begriff Neuro-Enhancement und allen wichtigen Fakten gibt der Artikel somit vor allem einen gut lesbaren Überblick über das Projekt.