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Worum ging es?

Die heutige Arbeitswelt ist durch ein Höchstmaß an Anforderungen und Belastungen gekennzeichnet, das den Leistungsdruck auf die Beschäftigten verstärkt hat. Mit dem Konsum von Substanzen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit versuchen Beschäftigte, den Anforderungen des modernen Arbeitslebens standhalten zu können. Sind wir „verdammt zum Erfolg“ und auf dem Weg in eine Abhängigkeitsentwicklung?

Doping fürs Gehirn?

Lässt sich dem steigenden Leistungsdruck entsprechen, indem man „Doping fürs Gehirn“ praktiziert? Der Begriff Neuro-Enhancement wird verwendet, wenn pharmakologische Substanzen außerhalb therapeutisch bzw. medizinisch indizierter Maßnahmen zur Steigerung jedweder Hirnfunktion (bspw. der Aufmerksamkeit oder emotionaler Zustände) eingesetzt werden („off-label-use“).

Welche Zielgruppen?

Nach einem im Jahr 2013 abgeschlossenen Diskursprojekt im Bildungsbereich lag der Fokus nun auf der Gruppe der Erwerbstätigen bzw. auf Personen in Übergangsprozessen vom Bildungs- in das Erwerbssystem. Zielgruppen neben den Studierenden und Expertinnen und Experten aus Medizin, Gesellschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften waren hier nun insbesondere auch Berufseinsteigende, Personen aus Kreativberufen sowie aus Tätigkeitsfeldern, die in Wechselschichten ausgeübt werden, da diese in besonderem Maße einem Leistungsdruck in der Arbeitswelt ausgesetzt sind.