Ein Koffer, in dem einzelne Päckchen mit Drogen zu sehen sind. (Foto: Zoll)

Zoll beschlagnahmt Dopingsubstanzen

Die Einfuhr von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist in Deutschland strikt verboten. Dennoch versuchen Schmuggler, diese trickreich durch die Zollkontrollen an Grenzübergängen und Flughäfen zu schleusen. Der Zoll beschlagnahmt Jahr für Jahr Millionen von Medikamenten. Unklar ist, wie viele Neuro-Enhancer sich darunter befinden.

Ein junger Mann sitzt vor einem Laptop und fasst sich verzweifelt an den Kopf. (Foto: flickr/miguelavg, CC BY-NC-ND 2.0)

Der „Lance Armstrong“ im Klassenzimmer

Doping im Sport ist allgegenwärtig, im Klassenzimmer kaum vorstellbar. Verschiedene Medikamente, auch Neuro-Enhancer genannt, ermöglichen es jetzt aber Studenten und Schülern ihre Vokabeln innerhalb kurzer Zeit zu lernen und die Klausuren mit Bestnoten zu bestehen. Sollten jetzt nach der Prüfung alle zum Dopingtest?

Religionen im Rauschzustand

Seit Jahrhunderten versuchen Menschen, mit Präparaten wie Kaffee, Alkohol oder Rauschmittel ihr Bewusstsein zu erweitern. Welche Hinweise finden sich in den alten Schriften der großen Weltreligionen?

Zwei kleine Figuren einer Mutter und eines Kindes stehen auf weißen Tabletten. Foto: (TK_Presse / flickr)

Medikamenten-Check: Das Amphetamin Ritalin

Im Jahr 2011 wurden laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 1,7 Tonnen Ritalin in deutschen Apotheken verkauft. 1993 waren es noch 34 Kilogramm. Seit die leistungssteigernde Beruhigungspille für Erwachsene zugelassen ist, steigen die Zahl der Diagnosen für die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung stark an.

Zwei silberne Packungen mit rosa Pillen.

Studium mit Smart-Pills

Wacher, aufmerksamer, konzentrierter – wer dem Druck der heutigen Leistungsgesellschaft standhalten will, greift immer häufiger zu Medikamenten. Besonders bei Studierenden ist das Gehirndoping vor Prüfungen und Klausuren sehr verbreitet. Experten erklären, warum der Trend nicht nur medizinisch fragwürdig ist.

Verschiedene Tabletten und Pillen in bunten Farben.

Placebo: Gehirndoping durch Einbildung

Nur eine kleine Pille schlucken – und schon ist man extrovertiert, ausgeglichen und motiviert für bevorstehende Aufgaben. Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen werden einfach ausradiert – oder schenkt uns die Pille nur den Glauben an uns selbst?

Eine kleine Figur eines Geschäftsmanns sitzt am Rand eines Pillenglases, aus dem einige Pillen herausfallen. (Foto: tk_presse / flickr.com)

Medikamenten-Check: Das Stimulanzium Modafinil

Modafinil ist ein Medikament gegen die Schlafkrankheit Narkolepsie. Es wird allerdings auch von gesunden Menschen genutzt, die nachts arbeiten oder im Studium und in der Schule im Lernstress sind. Neben Koffein ist die Einnahme von Modafinil eine effiziente Methode, sich wach zu halten. Dabei gibt es aber auch gesundheitliche Risiken. Wirkungsweise Modafinil ist ein verschreibungspflichtiges 

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Eine orangefarbene Laufstrecke mit weiß eingezeichneten Bahnen. (Foto: Pixabay)

Rennen werden im Kopf entschieden

Lässt sich auch das Selbstbewusstsein eines Sportlers mit Medikamenten genauso beeinflussen wie Muskelwachstum oder Sauerstoffversorgung? Stimulanzien können bei Sportlern den nötigen Kick liefern, um das Letzte aus sich heraus zu holen. Deswegen zählen sie zu den verbotenen Substanzen der Welt-Antidoping-Agentur.

Kleine Plastikfiguren eines alten Ehepaars sitzen auf kleinen Pillen. (Foto tk_presse / flickr.com)

Medikamenten-Check: Das Antidementivum Piracetam

Im Kampf gegen die Alzheimer-Demenz gehört Piracetam zu den am meisten verschriebenen Medikamenten in Deutschland. Immer häufiger wird es auch an Berufstätige verkauft. Das marktführende Mittel gegen Konzentrationsschwierigkeiten und schwindende Denkfähigkeit im Alter wird zum Hirndoping im Alltag missbraucht.

Eine Hand hält einige weiße Tabletten, im Hintergrund sind weitere Pillenpackungen zu sehen.

Medikamenten-Check: Das Antidepressivum Fluoxetin

Fluoxetin wurde 1990 in Deutschland als Antidepressivum eingeführt. Auf diesem Therapiegebiet ist es seit dem marktführend. Das Medikament wird aber auch von Gesunden genutzt. Ziel dieser Menschen ist es „gut drauf“ zu sein und persönliche Schwächen zu überbrücken.