Einige aufgeschlagene Bücher und Ordner. (Foto: Claudia Bahler)

Ich war geistig eingezwängt!

Ritalin hilft Kindern mit ADHS, sich beim Lernen zu konzentrieren. Auch Robin musste es nehmen. Doch er entschied, es abzusetzen. Im Interview erzählt er, warum für ihn die Einschränkungen größer waren als der eigentliche Nutzen.

Ein kleine rot-blaue Dose mit der Aufschrift "Pervitin". (Foto: Jan Wellen / cc-by-sa)

Bewaffnet mit Panzerschokolade: Neuro-Enhancement im zweiten Weltkrieg

Der Einsatz von Neuro-Enhancement im Militär ist nicht nur ein Phänomen der heutigen Zeit. Um Soldaten effizienter zu machen, wurden vor allem im zweiten Weltkrieg Amphetamine in Form von Pillen oder in Schokolade millionenfach an Frontsoldaten und Piloten verteilt. Die Spätfolgen für die Soldaten waren hierbei für die Regierungen zweitrangig.

EIn Flugzeug-Cockpit aus SIcht der Kabine, in dem Pilot und Copilot sitzen. (Foto: pilotsofswiss / flickr.com / cc-by-nc-nd)

Piloten und Pillen: Sicherer fliegen mit Neuro-Enhancement?

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass das Demenzmedikament Donepezil die Leistung von Piloten am Flugsimulator erheblich verbessert. Mancher Passagier würde vielleicht aufatmen, Jörg Handwerg von der Pilotenvereinigung Cockpit hält das aber nicht für einen Weg, um Fliegen sicherer zu machen.

Eine Kaffepflanze mit kleinen heranwachsenden Bohnen. (Foto: Fernando Stankuns)

Koffein, Nikotin, Ethanol und Co – Hirn-Dünger der Marke Bio?

Bei der Debatte um Neuro-Enhancement beleuchten Experten oft pharmazeutische und technische Mittel, die das Gehirn auf Hochleistungen trimmen sollen. Doch wie sieht es mit unserer Ernährung und dem vielfältigen Konsum von pflanzlichen Wirkstoffen aus? Immerhin nehmen wir eine breite Palette an natürlichen Enhancern ein. Sie etwa nicht?

Eine Zeitungsdruckerei, in dem einige frisch gedruckte Zeitungen vom Band laufen. (Foto: Andreas Maurer)

Neuro-Enhancement: Noch nicht gehyped

“Der Leistungsdruck steigt schon in der Schule”, “Die Menschen werden älter und müssen länger arbeiten.” – Das sind die gängigen Begründungen für die aktuelle Diskussion zu Hirndoping. Doch zeigt sich zu diesem Thema auch ein Trend in den Medien? Eine kleine Analyse.

Eine kleine Figur eines Geschäftsmanns sitzt am Rand eines Pillenglases, aus dem einige Pillen herausfallen. (Foto: tk_presse / flickr.com)

Medikamenten-Check: Das Stimulanzium Modafinil

Modafinil ist ein Medikament gegen die Schlafkrankheit Narkolepsie. Es wird allerdings auch von gesunden Menschen genutzt, die nachts arbeiten oder im Studium und in der Schule im Lernstress sind. Neben Koffein ist die Einnahme von Modafinil eine effiziente Methode, sich wach zu halten. Dabei gibt es aber auch gesundheitliche Risiken. Wirkungsweise Modafinil ist ein verschreibungspflichtiges 

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Eine orangefarbene Laufstrecke mit weiß eingezeichneten Bahnen. (Foto: Pixabay)

Rennen werden im Kopf entschieden

Lässt sich auch das Selbstbewusstsein eines Sportlers mit Medikamenten genauso beeinflussen wie Muskelwachstum oder Sauerstoffversorgung? Stimulanzien können bei Sportlern den nötigen Kick liefern, um das Letzte aus sich heraus zu holen. Deswegen zählen sie zu den verbotenen Substanzen der Welt-Antidoping-Agentur.

Kleine Plastikfiguren eines alten Ehepaars sitzen auf kleinen Pillen. (Foto tk_presse / flickr.com)

Medikamenten-Check: Das Antidementivum Piracetam

Im Kampf gegen die Alzheimer-Demenz gehört Piracetam zu den am meisten verschriebenen Medikamenten in Deutschland. Immer häufiger wird es auch an Berufstätige verkauft. Das marktführende Mittel gegen Konzentrationsschwierigkeiten und schwindende Denkfähigkeit im Alter wird zum Hirndoping im Alltag missbraucht.